Horaire 2015

Der Stundenplan und das Programm kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Stundenplan

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Workshop-Detailsimage

Die Programmtexte stammen von den Workshopleiter_innen und stehen nicht für die persönliche Meinung des Orga-Teams oder von TGNS.
Die Räume können je nach Andrang zu den einzelnen Workshops kurzfristig gewechselt werden – bitte vor Ort die Raumbeschriftungen beachten!

Les textes du programme ont été rédigés par les animateurs et animatrices des workshops; ils ne représentent pas forcément l’opinion personnelle de l’équipe d’organisation ou de TGNS.
La répartition des salles indiquée est provisoire – sous réserve de modification de dernière minute en fonction du nombre d’inscriptions pour chaque atelier. Veuillez vérifier les lieux définitifs des ateliers sur place! Ateliers en français: no. 13, 17 et 22.

 

WS10: Transvestitenpässe, Begutachtung – historische Konzepte von Beandlung
entfällt

 

WS11: Trans* bei Minderjährigen – ein Fall für die/den Psy?
Erik Schneider, Psychiater & Psychotherapeut, Luxembourg

Im Workshop geht es um die Darstellung und kritische Diskussion bezüglich normalisierender und akzeptierender Herangehensweisen um den Teilnehmenden zu ermöglichen, zukünftig « diagnostische bzw. therapeutische Angebote » aus der Medizin einschätzen zu können.

  • Kurze Begriffsklärung
  • Vorstellung von Herangehensweisen in der Medizin
  • Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden
  • Kritische Diskussion einzelner Herangehensweisen
  • Übertragung dieser Herangehensweisen auf das Erziehungssystem
  • Schlussfolgerungen
  • Evaluation

Zielgruppe: Jugendliche/junge Erwachsene, Eltern von Trans*Minderjährigen und jungen Erwachsenen, Fachpersonen insbesondere aus Medizin und dem Erziehungssystem, die mit Trans*Minderjährigen arbeiten bzw. arbeiten wollen, alle Interessierten, die sich angesprochen fühlen. Beschränkte Teilnehmerzahl: 16.

 

WS12: Ich sehe was, was Du nicht denkst
Billie, Berlin

Oder anders formuliert: Warum interessiert mich, was Andere denken? Was passiert mit meinem Selbstbild, wenn andere Menschen etwas Anderes über mich denken, als ich selber von mir weiß oder in mir sehe oder spüre? Verändert es mein Selbstbild, wenn ich weiß, oder zu wissen meine, wie andere Menschen mich sehen? Das sind Fragen, die viele Bereiche des Lebens betreffen. Wir möchten diese Fragen in diesem Workshop aber in Hinblick auf Gender diskutieren. Denn bei vielen queeren Menschen und Trans*Menschen stimmen die Wahrnehmungen und Annahmen der Umwelt nicht mit unserem Inneren überein oder verändern sich im Laufe der Zeit, z. B. durch eine Transition oder eben das Ausbleiben einer Transition.

 

WS13: Parcours de vie après une transition (FR)
Marie-Noëlle Baechler

Cet atelier a pour but d’aborder avec les participant-e-s une série de thématiques que les personnes rencontrent une fois qu’elles sont revenues au quotidien et que l’essentiel de leur transition* est derrière elles.

Des thèmes tels que les suivants pourront faire partie du « menu »:

  • Problèmes intérieurs (voire traumatismes) que la transition n’a pas réglé
  • Questions existentielles (sens de sa propre vie et de son parcours, etc.)
  • Vie amoureuse
  • Vie privée
  • Vie professionnelle
  • Vie associative / loisirs / engagements
  • Alimentation / santé / accès aux soins / accès à ses proches malades
  • Out and proud ou plus discret-e?

Pour avoir lieu, cet atelier nécessite au moins cinq personnes ayant achevé l’essentiel de leur transition depuis au moins cinq ans, et désireuses de partager ouvertement sur ces aspects de leur vie.

* Je reste volontairement vague sur ce que peut signifier « l’essentiel de la transition » car ce terme là peut avoir un sens différent suivant le parcours de vie des personnes.

 

WS14: OP-Möglichkeiten im Ausland
Leon, Berlin, Michelle, Zürich

Einige Trans*Menschen entscheiden sich im Zuge ihrer Transition OPs durchzuführen. In der Regel stößt man dabei auf Informationen und Chirug_innen innerhalb der Landesgrenzen (bei uns Schweiz und Deutschland). Seltener erfährt man dabei von qualitativ guten oder sogar besseren Möglichkeiten/Chirug_innen/Techniken und Ergebnisse außerhalb der Landesgrenzen, z.B. USA und Thailand. Nach einem längeren Entscheidungsprozess, innerhalb dem wir uns detailliert informiert haben, welche Möglichkeiten/Alternativen es gibt, haben wir uns jeweils für eine OP in den USA bzw. Thailand entschieden. Wir möchten in diesem Workshop unsere Erfahrungen mit Euch teilen und eine Orientierungshilfe für evtl. OPs außerhalb der Landesgrenzen anbieten. Wir, das sind Michelle mtf (Schweiz) und Leon ftm (Deutschland).

Fragen denen innerhalb des Workshops nachgegangen werden können sind folgende:

  • Wie finde ich den für mich besten Spezialist_innen?
  • Welche Unterschiede gibt es bei den einzelnen OP-Techniken? (Vor-/Nachteile) Resp. wie finde ich die für mich passende OP Technik?
  • Wie gestaltet sich die Nachsorge?
  • Wie gehe ich mit möglichen Komplikationen um?
  • Lohnt es sich so weit zu reisen?
  • Brauche ich eine Begleitung?
  • Wie kann ich mich auf dieses Vorhaben vorbereiten?
  • Was erhoffe ich vom Resultat/Welche Ansprüche habe ich?
  • Wie/Wo kann ich mich informieren?
  • Welche Kosten kommen auf mich zu?
  • Übernahme durch Krankenkassen?

 

WS15: Buchstabensalat scharf gewürzt
Urs Sager (Intersexuell)

Gedanken und Fakten zur LGBTI Community aus Sicht der Intersexualität. Wir mixen uns einen Salat aus den Zutaten L, G, B, T und I. Die Gewürze sind die Diskussionsbeiträge der Workshop-Teilnehmer_Innen nach einem einführenden Essay von mir in dem die folgenden Themen angeschnitten werden:

  • Männlich und weiblich oder gar mehr?
  • Was ist Intersexualität?
  • Probleme von Inter*Menschen
  • Kleiner historischer Exkurs zu den Buchstaben L, G, B, T und I
  • Hat das I seinen Platz an der Seite von LGBT?

 

WS16: Für Angehörige
Christian Gredig, Vater eines Trans*Mädchens

Teilt uns ein Kind, Geschwister, Onkel, Patenkind oder eine gute Freundin mit, dass sie_er trans* ist, kann dies Angst, Trauer, Schuldgefühle oder auch das Gefühl von Ablehnung in uns auslösen. Das kann die Beziehung zum betroffenen Trans*Menschen stark belasten. Im Workshop wollen wir uns damit beschäftigen, wie wir mit unseren Gefühlen und Fragen umgehen können, wo wir als Angehörige Unterstützung finden und wie wir «unseren» Trans*Menschen unterstützen können.

Zielgruppe: Nur für Angehörige und engere Bezugspersonen von Trans*Menschen (für Partner_innen empfehlen wir Workshop35-Partner_innen)

 

WS17: Transexuel·le, transgenre, trans*, genderqueer, agenre, genderfluide… et moi je suis qui là-dedans ? (FR)
Yannick Forney

Atelier sur la définition du genre.

En deux parties : d’abord présentation de la place du genre dans notre société avec comparaison à d’autre société et époque ; puis réflexion en groupe sur notre genre, notre autodéfinition de ce dernier et ce qu’il représente pour nous. Mais… doit-on réellement avoir un genre ?

 

WS18: Toys für Trans*Männer
Kai

Nicht jeder aus der Schweiz kann mal einfach so nach Berlin kommen und sich fröhlich durch unsere Kollektion von Bindern, Packern, Strap-ons, Dildos oder Pinkelhilfen testen. Gerade bei Bindern ist das Anprobieren wichtig, damit dann auch der richtige Mensch zum richtigen Binder findet :-). Ich erzähle etwas zum Unternehmen und lade dann alle ein, die Ware anzufassen, anzuprobieren und Fragen zu stellen.

Während der Tagung werden die Produkte auch an einem Verkaufstisch angeboten. ACHTUNG: Zahlung nur in Euro möglich. Habt ihr besondere Wünsche von Produkten, die ich mitbringen soll? Dann informiert euch auf der Homepage (www.transtoys.de) und schreibt ein Mail an mich (transtoy@sexclusivitaeten.eu).

Zielgruppe: Trans*Männer und Interessierte

 

WS19: Trans*Weiblichkeit und Sexualität
Isa

Der Workshop richtet sich an alle Personen aus dem trans*weiblichen Spektrum und deren sexuelle Partner_innen (also nicht ausschliesslich an Trans*Frauen, ist aber für diese besonders Interessant), Es wird dabei viel um Erfahrungsaustausch untereinander gehen: Wie nehme ich meinen Körper in sexuellen Situationen wahr? Was mag ich? Was mag ich nicht? Welche sexuellen Sehnsüchte hatte und habe ich? Welche sexuellen Tabus und Rollenzuschreibungen gab es vor meinem Coming-out welche kann/konnte ich durch mein Trans*Outing brechen, was kann ich durch die Befreiung der Fremdzuschreibung ausleben? Welche neuen sexuellen Tabus und Rollenzuschreibungen gibt es und wie geht es mir mit ihnen? Wie verknüpft sich meine sexuelle Biografie mit meiner geschlechtlichen Biografie? Wie hat sich meine Transition auf meine Sexualität ausgewirkt?

Zielgruppe: Alle Personen aus dem trans*weiblichen Spektrum und deren sexuelle Partner_innen

 

WS20: Coming-out
Chris

Du bist Trans* weisst aber nicht wie du das jemanden sagen kannst? Oder hast du bereits einige gute und schlechte Erfahrungen bei deinem Coming out gemacht? Du suchst den Austausch mit anderen um neuen Mut für deinen Weg zu fassen? Hast du vielleicht auch schon alles hinter dir und willst anderen mit deinen Erfahrungen helfen?

Dann ist dieser Workshop genau richtig für dich!

Egal ob du an deinen Anfängen stehst oder du der alte Hase bist, du bist herzlich willkommen dich mit uns über  deine Erfahrungen rund ums Thema Coming out auszutauschen.

Zielgruppe: Angesprochen sollen sich alle Arten von Trans*Menschen fühlen die sowohl in ihrem Coming out drin sind, alles hinter sich haben und vor allem jene die noch alles vor sich haben.

 

WS21: Trans und der Rest des Lebens
Michelle, San

Wann bin ich angekommen – und wenn ja, wie oft? Während und auch lange nach einer Transition verändert sich vieles. So weit, so plattitüdenhaft. Doch wie genau hat sich die eigene Einstellung entwickelt zu Sichtbarkeit als Trans*, Aktivismus für Trans*, Selbstvertrauen durch Trans*? Wie gehe ich konstruktiv mit dieser Entwicklung um, was mache ich, wenn mein Horizont zu groß wird für den Rest des Lebens und wo führt das alles hin? Gibt es überhaupt Trans* und den Rest des Lebens, oder ist Trans* immer auch Teil des vermeintlichen Rests? In diesem moderierten Erfahrungs­ und Gedankenaustausch legen wir den Schwerpunkt auf die exemplarische Auseinandersetzung mit dem Aspekt der (Un­)Sichtbarkeit. Eigene Fragen der Teilnehmenden sind wie stets sehr willkommen.

Zielgruppe: Eingeladen sind Trans*Menschen aller Identitäten, vor, während und ganz besonders nach ihrer Transition.

 

WS22: Des moyens participatifs pour déconstruire les stéréotypes sur les questions trans* (FR)
Annie Chemla, Julien Rondez

LGBT Youth Suisse est une organisation nationale de sensibilisation aux thématiques LGBT. Son objectif est de créer un changement social pour permettre à chacun d’être lui/elle-même dans des environnements variés, que ce soit au travail, dans ses loisirs, avec ses amis et sa famille. Pour y parvenir, notre organisation utilise des moyens participatifs et fun, qui passent par la déconstruction des stéréotypes. Cet atelier sera l’opportunité d’échanger et de développer des moyens efficaces pour sensibiliser la population aux questions trans*.

 

WS23: Makeup & Styling
Daniela Bologna, Andrea Vontobel

Was macht es aus, dass wir einen Menschen auf grosse und mittlere Distanz in Bruchteilen einer Sekunde als weiblich oder männlich wahrnehmen? Wie können wir diese Wahrnehmung in die von uns gewünschte Richtung beeinflussen? Daniela ist «Modelmacher». Warum genau dieses Wort da steht, wird sie sicher erwähnen, wichtiger aber ist, dass sie viel Erfahrung darin hat Menschen zu stylen. Es geht um Makeup, Bewegungen, Kleidungsstil und vieles mehr. Daniela wird nicht 2 Stunden referieren, sondern auf Fragen eingehen, wenn gewünscht Empfehlungen abgeben und es hängt auch von den Teilnehmern ab, wie das genau abläuft.

Dieser Workshop ist für alle interessierten Personen offen. Ganz besonders auch für solche die vielleicht aus ihrem beruflichen Umfeld etwas zu diesen Themen beitragen können.

 

WS24: Auftreten in Öffentlichkeit und Medien: Gute Geschichten erzählen
Florian Vock

Sei es in einer kleinen, privaten Runde, vor einer Fernsehkamera, für ein Zeitungsinterview oder im Gespräch mit anderen Transmenschen: Immer wieder stehen wir vor der Situation, dass wir Fragen zum Trans*sein gestellt bekommen, auf Aussagen reagieren wollen oder unsere Geschichte erzählen sollen.

In diesem Workshop wird beispielsweise thematisiert: Wie trete ich souverän und selbstbewusst auf? Wie erzähle ich meine persönliche Geschichte verständlich? Wie verhindere ich falsche Formulierungen, Missverständnisse und schlechte Zeitungsartikel? Was beachte ich bei einer Medienmitteilung, was bei einem Fernsehauftritt?

Das Ziel des Workshops ist es, den individuellen Bedürfnissen entsprechend Mittel in die Hand zu geben, um Auftritte in Öffentlichkeit und Medien souverän zu meistern, aber auch andere Trans*Menschen in Gesprächen zu selbstbewussten Trans*Aktivist_innen zu motivieren.

 

WS25: Tipps und Tricks der Hormontherapie
Dr. med. Niklaus Flütsch

Die Hormontherapie bei Trans*Menschen ist heute recht gut etabliert. Es gibt viele Guidelines dazu und auch diverse Präparate. Die heutigen Präparate sind sicher und die Nebenwirkungen gering. Komplikationen treten bei richtiger Dosierung nur ganz selten auf. Auch die Angst vor Krebserkrankungen, welche durch eine Hormontherapie ausgelöst werden ist grösstenteils unbegründet, dennoch gibt es immer wieder Situationen bei denen sich Trans*Menschen, trotz optimalen Blutwerten, mit ihren Hormonen nicht wohlfühlen.

In diesem Workshop wollen wir einerseits die Grundlagen der modernen Hormontherapie bei Trans*Männer und Trans*Frauen zusammen anschauen. In einem zweiten Teil besteht dann die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, Fragen zu stellen und sich gegenseitig auch Tipps zu vermitteln.

 

WS26: Trans-Fun
Chris, San

Jeder von uns muss auf seinem eigenen Weg so viele Hürden nehmen und Belastungen tragen, dass manchmal der Eindruck entsteht, von Mühen und Erschöpfung überwältigt zu werden.

Doch dann passieren die kleinen, alltäglichen, witzigen Begegnungen in unserem Transalltag. In diesem Workshop soll es darum gehen, für eine Zeit all die Anstrengungen zu vergessen und von ihrer komischen Seite zu betrachten. Hier wollen wir uns über lustige Begegnungen, Erlebnisse oder alltägliche kleine Absurditäten austauschen.

Der Workshop soll Spass machen, zum Lachen bringen und zeigen, dass der Weg jedes Trans*Menschen auch seine lustigen Seiten mit sich bringt.

Zielgruppe: Angesprochen sind vor allem Trans*Personen aber auch alle anderen sind herzlich willkommen. Am besten wäre es wenn sich auch Cismenschen ein paar lustige Gendergeschichten überlegen.

 

WS27: Trans* schön schwul – Austausch zwischen Cis-Männern (also Männern, die bereits bei der Geburt als Jungen einsortiert wurden)  und Transmännern -  die Sex mit Männern haben
Ruben Ott, Hannes Rudolph

Trans*Männer, die auf Männer stehen, haben anfangs oft Bedenken: Wie klappt das mit der schwulen Cis-Bevölkerung? Werde ich mit meinem anderen Körper akzeptiert? Werde ich abgelehnt, wenn ich mich oute? Kann ich mich ohne körperliche Massnahmen überhaupt in die «Szene» wagen? Schwule Cis-Männer, die das erste Mal auf einen Trans*Mann treffen, sind vielleicht auch erstmal verunsichert: Was bedeutet denn trans* überhaupt? Was für einen Körper hat der Typ? Ist er überhaupt ein Typ? Bin ich noch schwul, wenn ich ihn spannend finde? Was für Sex könnten wir haben?

Über solche Fragen wollen wir uns austauschen: Mit Trans*Männern, die (auch) auf Männer stehen und mit Cis-Männern, die (auch) auf Männer stehen und mehr über Trans*Männer erfahren möchten oder ihre Erfahrungen teilen möchten.

Zielgruppe: Offen für alle – Kostenlose Teilnahme

 

WS28: Wenn die Stimme dem Geschlecht nicht folgt…
Isabelle Schaller, Logopädin

Was nützt ein perfektes Passing, ein gutes Make-up, der richtige Kleidungsstil, eine passende Körpersprache und eine zufriedene GaOP, wenn die Stimme nicht dazu passt? Was macht das mit mir, wenn ich als Frau am Telefon immer noch mit Herr angesprochen werde?

Die Stimme ist eines der wichtigsten Geschlechtsmerkmale. Diese zu einer gesunden und tragfähigen Stimme zu verändern, braucht oft fachliche Unterstützung und Lust zu einem gezielten Experimentieren mit der eigenen Stimme. Dadurch können neue, bisher nicht genutzte Klangräume entdeckt und vergrößert werden. Doch nicht allein die Tonhöhe macht den Unterschied.

Im Workshop werden wir hören und ansatzweise ausprobieren, welche Möglichkeiten bestehen, um eine Stimme weiblich klingen zu lassen. Geduld und Fleiß sind bei einem solchen «Design» eine Grundvoraussetzung. «Clothes may make the man, but it´s voice that makes the woman.» (Melanie Anne Phillips)

Zielgruppe: Trans*Frauen, aber auch interessierte Trans*Männer. Beschränkte Teilnehmerzahl: 12

 

WS29: Leben nach dem Aufbau
Santiago-Torres Bolliger

Wie ändert sich mein Ich-Bild nach dem Aufbau, wie nehme ich mich war, was ist mein Körpergefühl? Wie wird der Penis wahrgenommen, wie « fremd » oder auch selbstverständliches Körperteil ist er? Was ändert sich für mich und meine Partner_in in der Sexualität?

Wir wollen auch über den Alltag mit dem Aufbau reden: Was muss ich lernen? Wie verhalte ich mich z.B. im Pissoir etc.? Wie funktioniert der Sport mit Aufbau und Pumpe  – wo muss man vorsichtig sein?

Zielgruppe: Transmänner mit Partner/Partnerin die einen Aufbau in Erwägung ziehen

 

WS30: Trans* & Partnerschaft
Angi, Liam 

Trans*Menschen, die in einer Partnerschaft leben oder sich eine Partnerschaft wünschen, werden häufig mit Problemen konfrontiert, die für Cis-Menschen kein Thema sind. Umgekehrt betreten auch die Partner_innen von Trans*Menschen oftmals ein ihnen bisher unbekanntes Terrain und müssen sich mit Themen auseinandersetzen, welche für ihr direktes Umfeld häufig nur schwer verständlich sind. Welches sind die Sonnen- und Schattenseiten einer solchen Partnerschaft? Welche Erfahrungen wurden gemacht? In unserem WS sind Partner_innen von Trans*Menschen sowie Trans*Menschen angesprochen.

 

WS31: Brust-Ops Trans*Frauen und Trans*Männer
Britta von Stumberg 

In einem einleitenden Vortrag  werden die verschiedenen Operationsmöglichkeiten für Trans*Frauen (Brustvergrösserung) und Trans*Männer (Mastektomie) vorgestellt. Anschliessend haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen.

 

WS32: Vom Gatekeeper zum unterstützenden Begleiter – Diskussion medizinischer Behandlungsmodelle und ihrer Auswirkungen auf und für Betroffene
Nicole Faerber, Dr. med. David Garcia Nuñez 

Seit einigen Jahren gerät das klassische Gatekeeper Behandlungsmodell für Trans*Personen immer mehr in die Kritik. Behandler_innen waren darin die Wächter_innen, die über starre Fristen und den Zugang zu Behandlungen zu wachen hatten. Diese Sichtweise verändert sich zunehmend, national und international. Behandler_innen werden zunehmend zu Unterstützer_innen und Begleiter_innen, die Wünsche und das Wohl der Patient_innen rücken in Vordergrund, starre Regeln werden aufgeweicht oder entfallen sogar ganz.

Welche Auswirkungen haben diese Veränderungen? Für die Behandlung selbst, aber auch für die Patient_innen? Was verändert sich? Verändert es vielleicht auch die Sichtweise auf sich selbst? Und wohin sollten diese Entwicklungen im Weiteren führen?

Der Workshop möchte mit Trans*Personen und Interessierten diese Fragen diskutieren und mögliche Wünsche für zukünftige Entwicklungen entwickeln. Zwei kurze Einstiegsreferate zum klassischen Modell und den neueren Entwicklungen wie dem Informed Consent Modell bilden den Einstieg für eine anschließende Erörterung und Diskussion.

 

WS33: Coming Out am Arbeitsplatz und Probleme bei der Arbeitssuche
Sharon S. Zielasek

Vorstellung des TGNS-Projektes Trans-Fair: Ergebnisse und Erkenntnisse der Studie über die Arbeitssituation von Transpersonen in der Schweiz aus 2014 sowie die Ziele und Organisation des Hauptprojektes, um die Arbeitssituation nachhaltig zu verbessern.

Weiter soll im Workshop ein Austausch über folgende Themen stattfinden:

  • «Must Do’s» und «No Go’s» beim Coming Out am Arbeitsplatz: was kann ich selbst, was kann der Arbeitgeber tun, um ein Coming Out und die Inklusion von Transpersonen am Arbeitsplatz erfolgreich zu machen
  • Schwierigkeiten bei der Bewerbung um einen Arbeitsplatz als Transperson

Der Workshop möchte Erfahrungsträger mit denjenigen zusammenbringen, die ihr Coming Out noch vor sich haben.

Zielgruppe: Transpersonen, die sich mit dem Gedanken an ein Coming Out am Arbeitsplatz befassen oder ein solches planen, Transpersonen auf Arbeitssuche, Transpersonen nach dem Coming Out am Arbeitsplatz als Erfahrungsträger.

 

WS34: Sexuelle Gesundheit von Trans*Menschen
Wuddri Rim, Checkpoint Bern, und Henry Hohmann, TGNS

In diesem Austauschgespräch wollen wir verschiedene Themenbereiche ansprechen, lassen uns aber auch von den Wünschen und Erfahrungen der Teilnehmenden leiten. Fragen wären etwa: Welche Angebote zur sexuellen Gesundheit speziell für Trans*Personen gibt es in der Schweiz? Inwieweit werden trans*-spezifische Bedürfnisse bei Kampagnen gegen HIV und STI mitgedacht? Was wissen Trans*Personen selbst über sexuell übertragbare Krankheiten und wo braucht es noch mehr Aufklärung? Wie stark sind Trans*Menschen von HIV und STI betroffen und welche Faktoren machen sie besonders vulnerabel? Benötigen wir auf Trans*Menschen spezialisierte Beratungsstellen, die auch allgemeinere Gesundheitsberatung leisten und wer sollte diese anbieten? Gibt es einen Bedarf für ein Netzwerk/Fachgruppe von Spezialist_innen?

Zielgruppe: Zielgruppe: Offen für alle – Kostenlose Teilnahme – Mitarbeitende der Aidshilfe, der Checkpoints und medizinische Fachpersonen, die im weitesten Sinn mit dem Thema Berührung haben sowie alle interessierten Personen.

 

WS35: Cis-Partner_innen unter sich
Nicole Metzger

Dieser Workshop soll in geschütztem Rahmen die Möglichkeit geben, sich über Themen auszutauschen, die euch als Partner_innen von Trans*Menschen beschäftigen.

Wir treffen uns zum Austausch, Kennenlernen und Kontakte knüpfen. Der WS soll aber auch ein Ort sein, wo ihr eure alltäglichen Probleme, Sorgen oder Ängste mit anderen offen besprechen könnt. Dieses Format gehört ganz euch und wird dadurch auch von euch mitgestaltet werden.

Die Leiterin ist als Psychologin in der Trans*Begleitung tätig und selbst Partnerin eines Transmannes.

Zielgruppe: Nur für Cis-Partner_innen. Max. 10 Personen

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